Digimon Chronic - Data Link Merchandise
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transmitting

Digivice iC / Data Link

 Digivice Data Link Vergleich

Eckdaten dieser Version

Version: 102
Erscheinungsdatum: XX.03.2006
Preis: ~3200¥ (ca. 24€)
Enthaltene Digimon: kommt auf die Evolution des Digimon an

Spielprinzip und Funktionen

Das iC/Data Link bietet ebenfalls keine Schüttelfunktion (so wie der japanische D-Scanner) und es ist eher ein klassisches V-Pet, da man sich darum kümmern muss (Füttern, Hinterlassenschaften entfernen, Kämpfen und Minispiele für die Zufriedenheit, usw.).

Beim iC beginnt man mit dem Ei des Digimon und pflegt es dann durch die Stufen, wohingegen man beim Data Link sofort mit dem Rookie beginnt.

Durch die richtige Pflege digitiert das Digimon in der japanischen dann auch „richtig“ – soll heißen Wanyamon zu Gaomon und Gaomon zu Gaogamon usw. Bei vernachlässigter Pflege kann es schon mal vorkommen, dass aus Wanyamon dann Agumon wird und aus dem wiederum Whamon. Das ist recht individuell gehalten und erlaubt es einem durchaus die Evo-Line des Digimon zu beeinflussen ;) Wenn man sich lange nicht um sein Digimon kümmert, kann es sein, dass man es als Ei vorfindet und man muss bei Null beginnen (japanische Version).

Mit der Digisoul, die man entweder durch die Platten, oder durch einfaches Handauflegen (auf die Kontakte) bekommt, kann man die Entwicklung des Digimon noch zusätzlich beeinflussen. Digisoul kann man nach belieben „herstellen“, jedoch habe ich festgestellt, dass ich doch meist die gleiche Digisoul bekomme (z.B. Drache und seltener eben Tier, oder Licht usw.)

Natürlich kann man im Menü, wie immer, die Daten seines Digimon abrufen – zusätzlich werden einem noch die Zufriedenheit, der Hunger und die mögliche nächste Stufe angezeigt (daher lässt sich anhand der Pflege gut sehen wozu das Digimon als nächstes wird ;)).

Füttern kann man sein Digimon in der japanischen Version mit Fleisch, bei den anderen Versionen mit Brot – amüsant, wie ich finde.

Ebenso ist in der japanischen Version das Essen (darunter fällt auch die Digisoul) und die Medizin im selben Menüpunkt, während das in den anderen Versionen in zwei Punkte aufgespalten wurde.

Ein weiterer Menüpunkt bilden das Licht und die Toilette – wenn das Digimon hingemacht hat, muss man es damit säubern und wenn es schläft kann man das Licht ausmachen.

Damit das Digimon zufrieden ist, muss man mit ihm Trainieren (in’s Kolosseum kann es erst ab dem Ausbildungslevel – was wiederum nur für die japanische Version gildet) oder Minispiele spielen. Sobald es das Kolosseum betreten kann, kann es sich durch eine Reihe von Digimon kämpfen und damit Punkte ergattern (auch die Minispiele geben Punkte) – mit diesen Punkten kann man im Shop Waffen, Rüstungen und anderes kaufen.

Die eigentlichen Gegner kommen bei diesem Digivice zufällig und werden dann auf einer Stadtkarte angezeigt. Die Stärke der Attacke wählt man dann durch rechtzeitiges Drücken der mittleren Taste aus, während ein Pfeil von links nach rechts läuft (in der Mitte ist die Attacke am stärksten). Außerhalb dieser Kämpfe kämpft man bloß im Kolosseum, welches drei Schwierigkeitsgrade hat. Für die Kämpfe kann man verschiedene Items verwenden.

Verbinden kann man das japanische iC mit einem zweiten iC, dem Accelerator, dem Digimon Mini und dem Battle Terminal (Maschinen in Läden/Spielhallen, die man auch mit den Cardass-Karten verwenden kann).

Wegen dem fehlenden Kontakt, kann man die anderen Versionen nur mit einem anderen iC verbinden.

Versionsunterschiede zwischen dem japanischen und asiatischen/us-amerikanischen iC

- Das japanische iC ist etwas schlanker als die anderen Versionen, da diese mehr Platz und eine zusätzliche Fläche für die Infraroteinheit an der Rückseite benötigte.

- Der Bildschirm schenkt sich aber in allen Versionen weder in Größe noch Qualität was.

- Die drei Knöpfe sind in der japanischen wie gehabt aus Gummi, während die anderen Versionen wie immer welche aus Plastik haben.

- Bei allen Versionen ist die Knopfbelegung wie folgt: linker Knopf für die Auswahl, mittlerer Knopf zum Bestätigen und der rechte Knopf für die Zurück-Funktion.

 Digivice Data Link Vergleich

- Die Kontakte für die DNA-Chips unterscheiden sich nur geringfügig (japanische Version ist oval, die anderen sind rund)

 Digivice Data Link Vergleich  Digivice Data Link Vergleich

- Die DNA-Chips unterscheiden sich auch etwas: bei den japanischen ist nur ein kleines Logo für die Art des Digimon und der Schriftzug drauf, außerdem ist das Metallstück länglich. Bei den anderen Versionen ist, je nach Data Link, Greymon, oder ein anderes Digimon drauf und das Metallstück ist rund.

 Digivice Data Link Vergleich

- Das japanische iC hat am unteren Ende die Kontakte zur Verbindung mit anderen Digivices und V-Pets – bei den anderen Versionen ist eine Verbindung ausschließlich mit einem anderen Data Link (Dub-Name des iC) möglich.

- Das Menü der Versionen unterscheidet sich dadurch, dass die japanische Version zwei Mal zwei Punkte in einem Menüpunkt hat (insgesamt 8 Menüpunkte), während die anderen Versionen das dann gesplittet haben (insgesamt 10 Menüpunkt)

- Das japanische iC geht irgendwann in de Standby-Modus, das macht das andere nicht (zumindest nicht meines, vielleicht ist das aber auch nicht mehr ganz in Ordnung...)

- Die Systemsprache des japanischen iC ist natürlich japanisch und bei dem Data Link englisch.

 Digivice Data Link Vergleich

- Der Text auf der Rückseite ist beim iC japanisch und englisch – beim Data Link nur englisch.

- Es gibt die Versionen 101 (orange/weiß) und 102 (blau/weiß), sowie 201 (schwarz/lila) und 202 (rot/weiß)

- Fakes kursieren hier keine, bis kaum welche (mit der Aussage will ich mich mal nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, aber mir ist noch kein Fake untergekommen)

- Preislich ist das iC wohl noch das günstigste Digivice auf dem Markt. Das japanische kann man bereits ab 20€ bekommen und die anderen Versionen sind auch im selben Rahmen.

Persönliches Fazit

Dass dieses Digivice sich wie ein klassisches V-Pet verhält, finde ich gar nicht so schlecht, jedoch benötigt das tatsächlich einen gewissen Zeitaufwand am Tag und das kann dann wiederum auch schnell nervig werden – einmal füttern, Häufchen wegmachen und eine Runde kämpfen ist da nicht. Das Digimon ist anspruchsvoll und erwartet, dass man sich mindestens alle zwei Stunden um es kümmert, sonst digitiert es schnell falsch oder wird krank.

Die verschiedenen Evo-Lines, nach Pflege und Zufriedenheit finde ich jedoch wirklich klasse! Bei den anderen war es eben vorgegeben, dass Agumon nun mal zu Greymon wird, egal ob es jetzt z.B. viele Kämpfe gewinnt, oder verliert – das konnte auf Dauer doch etwas öde werden.

Alles in allem ist das iC ein tolles Digivice (das Data Link ist fast genauso gut, bis auf ein paar fehlende Aspekte ;)) und die Digisoul-Funktion und das Kolosseum finde ich gut =)